aktueller Neuzugang in der Fotogalerie
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last updated:
03.03. 2010
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Intimpiercing
bei der Frau
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Klitorisvorhaut
Die Klitorisvorhaut kann im oberen Teil horizontal gepierct und mit
einem Ring oder Barbell verziert werden. Ist die Vorhaut groß
genug, kann der Saum auch mit mehreren Ringen versehen werden. Das vertikale
piercen mittig der Vorhaut ist ebenfalls sehr beliebt, wobei meist ein
Stecker verwendet wird, der mit der Unterseite auf dem Kitzler aufliegt.
Von außen ist dann die aufgeschraubte Kugel sichtbar (außer
der Kugel gibt es natürlich auch andere Varianten des Schmucks
- wie bei den Lippensteckern). Es können bei allen Variationen
des Vorhautpiercings sowohl Ringe als auch Barbells verwendet werden.
Es werden auch kleine Bananabells getragen, wobei beim vertikalen Piercing
die untere Kugel auf dem Kitzler aufliegt - beim horizontalen Piercing,
das meist etwas höher angesetzt wird, sind beide Kugeln sichtbar.
Ist die Klitorisvorhaut ausgeprägt genug, können auch Bauchnabelspiralen
eingesetzt werden. Auf Grund der eventuell auftretenden ständigen
Klitorisreizung, muß man einfach ausprobieren, für welchen
Schmuck man(Frau) sich entscheidet. Denn was der einen Dame sehr angenehm
ist, kann für andere als eher lästig empfunden werden.
Da die Klitorisvorhaut sehr dünn ist, läßt sie sich
sehr leicht durchstechen und heilt auch sehr schnell.
Abheilzeit 3-6 Wochen.
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Klitoris
Der Kitzler ist mit dem Penis des Mannes vergleichbar, der mit Schwellkörpern
und vielen Nervenenden ausgefüllt ist. Deshalb ist auch das Piercen
ähnlich dem Piercen des Penis. Die Klitoris kann sowohl vertikal
als auch horizontal gepierct werden, wobei das horizontale Piercen der
Klitoris wohl am häufigsten vorkommt. Die Entscheidung zum Klitorispiercing
fällt wohl von allen in Frage kommenden Piercingvariationen bei
der Frau am schwierigsten aus, denn es gehört schon eine ganz schöne
Portion Mut dazu. Es sollte auch nur von einem sehr erfahrenen Piercer(-in)
durchgeführt werden. Verwendet werden meistens bei horizontalem
Piercing Ringe und bei der vertikalen Variante Barbells (Stege). Sehr
klein ausgefallene Kitzler sind eher nicht für ein Piercing geeignet.
Abheilzeit 4-6 Wochen.
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Innere Schamlippen
Die kleinen Labien bieten meist sehr viel Spielraum für mehrere
Piercings gleichzeitig . Gepierct wird meistens im Bereich von 5-10 mm
von der Außenkante entlang des äußeren Saums. Wird
die volle Länge des Labiensaums ausgenutzt, so finden bequem 5
bis 10 Ringe auf jeder Seite ihren Platz
Abheilzeit 3-4 Wochen.
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Äußere Schamlippen
Die großen Labien bieten, wie auch die kleinen Labien, sehr viel
Platz für mehrere Piercings gleichzeitig. Die Abheilung nimmt wegen
des längeren Stichkanals etwas mehr Zeit als bei den kleinen Schamlippen
in anspruch. Bei Schamlippenpiercings allgemein ist zu beachten, daß
sie bei einem Einsatz, der sehr weit hinten (Richtung After) liegt unangenehme
Nebenwirkungen haben können. Sie können beim Sitzen oder Radfahren
stören. Das gilt besonders beim Einsatz von mehreren Ringen gleichzeitig
in diesem Bereich. Deshalb bei mehreren Ringen lieber etwas höher
ansetzen. Es werden meistens Klemmkugelringe eingesetzt.
Abheilzeit 2-4 Monate.
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Beide Schamlippen gleichzeitig
Eine besondere Art des Schamlippenpiercings ist das Piercen etwas tiefer
in Richtung Scheideneingang (kurz vor dem Jungfernhäutchen). Dadurch
werden mit einem Stichkanal beide Schamlippen erfaßt. Wird ein
Ring eingesetzt, so umschließt er somit auch beide Labien und
ist dementsprechend groß zu wählen. Auch diese Art wird oft
für Mehrfachpiercings (beidseitig ca. 3-5) eingesetzt. Eine Kombination
mit anderen ist natürlich auch möglich. Eingesetzt werden
häufig Kugelringe oder Barbells mit einer Mindestdrahtstärke
von 1,6mm
Abheilzeit 2-4 Monate.
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Fourchette
Dieses Piercing befindet sich am unteren Ende des Scheideneingangs,
wo die kleinen Schamlippen zusammenlaufen und vertikal gestochen wird.
Es ist ein sehr leicht zu stechendes und relativ schnell abheilendes
Piercing. Es gibt aber Frauen, bei denen dieses kleine Hautfältchen
kaum ausgeprägt ist und sich somit nicht für dieses Piercing
eignen. Für Frauen, die sehr viel sitzen müssen, ist dieses
Piercing (vor allem das frisch gestochene) sehr gewöhnungsbedürftig.
Es eignen sich hierfür sehr kleine Ringe, kleine Barbells (Kugelhantel)
bzw. Micro-Bananabells. Nach der Verheilung des Stichkanals ist es bei
Verwendung der hier genannten Schmuckstücke kaum spürbar und
auch nicht mehr unangenehm.
Abheilzeit 4-6 Wochen.
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Princess Albertina (Frauen-PA)
Dieses Piercing ist ein Piercing der neueren Zeit. Der Name ist vom
PA (Prinz Albert), das eigentlich ein reines Männerpiercing war,
abgeleitet worden. Es ist sehr dem Männer-PA ähnlich, da es
ebenfalls vertikal in die Harnröhre hinein gestochen wird und zum
großen Teil durch diese verläuft. Der Stichkanal sollte etwa
5-8mm nach der Austrittsöffnung der Harnröhre gesetzt werden.
Bevorzugter Schmuck ist wie bei der Fourchette - kleine Kugelringe,
kleine Barbells (Kugelhandel) bzw. Micro-Bananabells, wobei der Ringform
der Vorzug zu geben ist. Wegen des ständigen Harnkontaktes und
des kurzen Stichkanals heilt dieses Piercing schnell ab.
Abheilzeit 3-6 Wochen.
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Brustwarzen
Es gibt hier im Wesentlichen zwei Arten des Brustwarzenpiercings. Zum
einen führt der Stichkanal direkt horizontal oder vertikal durch
die eigentliche Brustwarze (meist im mittlerem Bereich). Ist die Brustwarze
jedoch nur sehr kümmerlich ausgeprägt, wird an der Brustwarzenwurzel
oder aber auch schon im Bereich des Warzenvorhofs gestochen. Letzteres
wird auch oft bei Männern angewendet, da hier die Warzengröße
besonders kümmerlich ausfällt. Ist ein sogenanntes Brustwarzenstretching
geplant, so ist die Brustwarze etwa zwischen Mitte und dem vorderen
Drittel zu piercen. Für den Ersteinsatz wird ein gerader Barbell
(Kugelhantel) empfohlen, der nach dem Abheilen natürlich auch durch
einen Klemmkugelring oder ähnlichem ersetzt werden kann. Bei einem
Brustwarzenpiercing, gleich welcher Art ist in Bezug auf die Entscheidung
- eine oder beide Brustwarzen? - noch folgendes zu beachten:
Eine gepiercte Brustwarze nimmt gegenüber der nichtgepiercten innerhalb
kurzer Zeit mitunter erheblich an Größe (Volumen) zu, was
die nichtgepiercte recht stiefmütterlich erscheinen läßt.
Abheilzeit 6-12 Wochen.
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