Intimpiercing
beim Mann
|
|
Ampallang
Ein nicht ganz ungefährliches Piercing quer durch die Eichel.
Der Ursprung des Ampallang ist in Indonesien beheimatet. Sehr lange
Abheilzeit von 6-12 Monaten und länger.
|
 |
Apadravya
Dieses Piercing verläuft im 90°- Winkel zum Ampallang im Bereich
des Penisschaftes, also durch größere Blutgefäße
(Schwellkörper), Harnröhre und Nervenstränge. Sehr schmerzhaft
und mit einem sehr großem Risiko verbunden. Er wird auch oft durch
die Eichel gestochen um das Risiko etwas zu verringern. Sehr lange Abheilzeit
von 6-12 Monaten und länger.
|
|
Dydoe
Ein ebenfalls nicht ganz unbedenkliches und schmerzhaftes Piercing
durch den Eichelrand Dieses Piercings ist eng mit dem Brauch der Beschneidung
verbunden und soll die dadurch verminderte Empfindlichkeit der Eichel
zurück gewinnen. Abheilzeit von mindestens 8-12 Wochen
|
 |
Frenulum
Wird durch das Vorhautbändchen unterhalb der Eichel getragen.
Das Piercen ist an dieser Stelle recht einfach durchzuführen. Es
heilt auch relativ schnell ab. Abheilung ist meist schon nach ca. 6-8
Wochen erledigt.
|
 |
Guiche
Piercing im Dammbereich zwischen Anus und Hodensack. Der Ursprung dieses
Piercing befindet sich im Südpazifik. Es kann sich beim Sitzen
unangenehm auswirken, besonders in der Abheilzeit.
Abheilzeit ca. 8-10 Wochen
|
|
Hafada
Der Ursprung dieses Piercings liegt im arabischen Raum. Piercing des
Hodensacks, sowie die größten Teile der Penisvorhaut. Es
heilt relativ schnell ab (ca. 4-6 Wochen).
|
|
Oetang / Foreskin
Leicht zu stechendes Piercing vorn am Vorhautrand. In Indien und Burma
wurde dieses Piercing in doppelter Ausführung gegenüberliegend
ausgeführt. Dadurch konnte die Vorhaut mit Ringen oder Bändern
verschlossen werden .So wurde die männliche Keuschheit bewahrt.
Das Piercing ist ungefährlich und heilt sehr schnell ab (ca. 2-3
Wochen)
|
|
Prinz Albert
Der Name dieses Piercings entstammt dem Gatten der englischen Königin
Viktoria. Dieser Prinz Albert-Ring führt durch das Vorhautbändchen
in die Harnröhre und tritt an der Harnröhrenöffnung wieder
aus. Dieser sogenannte Prinz Albert-Ring wurde eingesetzt um den Penis
am Hosenknopf der damaligen Uniformen zu befestigen. Es zählt zu
den klassischen und einfach durchzuführenden Intimpiercings. Es
sollte jedoch darauf geachtet werden, daß der Ring nicht zu dünn
gewählt wird, da ein zu dünner oder ein zu kleiner Ring im
Laufe der Zeit einschneiden und die Harnröhre regelrecht aufspaltet.
Empfohlen wird daher eine Ringstärke von ca. 2,4-3mm und einen
Ø von ca. 20-25mm. Es heilt schnell ab (ca.4-6 Wochen).
|
 |